CHEZ ICKE

Chez Icke – Hörspiel 53’06′
von Gesine Danckwart und Fabian Kühlein
Ursendung Freitag 28.09.2012 22:04 RBB-Kultur

Ob Eckkneipe oder Weinlokal, ob Prollschuppen oder Hotelbar – Chez Icke ist da, wo man sich wohlfühlt, wo man noch mal hingehen kann, abends, wenn einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt, wo man alte Freunde trifft oder eine neue Liebe, wo man auch mal vor sich hinstarren kann, ohne wen zu treffen, wo Eddi am Tresen hängt, worauf man sich verlassen kann, weil das schon immer so war, und wo die Tresenfräuleins die Gläser spülen und noch mal einen nachschenken. Ein Chez Icke gibt es überall, ob in Mannheim oder Freiburg, in Berlin oder Schwerin. Ein Hoch aufs Auchmalalleineausgehen, auf den Absacker nachts um 3, auf alle Eddies und Jockels, auf die Tresenfräuleins und Bartender, auf die Ange-schickerten und Sturzbetrunkenen, die Geselligkeitstrinker und Gelegenheitsrau-cher und ihre Geschichten!

Mit Judith Rosmair, Marcus Reinhartd, Anne von Keller, Gesine Danckwart

 

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Vorwärts, Südafrika!

Vorwärts, Südafrika! – Feature 52’58”
von Beatrice Möller und Fabian Kühlein
Ursendung Sonntag 23.09.2012 18:05 HR2-Kultur

Shosholoza ist der Zug, mit dem Menschen aus vielen Schichten reisen, und doch gibt es in den Abteilen kaum Vermischungen zwischen Schwarzen, Weißen und den Coloured. In Gesprächen erzählen die Zugreisenden von ihrem Land, von Hoffnungen, Vorurteilen und Ängsten. Der Zug vibriert aber auch vor Gesang und Rhythmus. Eindringlich schildert dieses Originalton-Hörstück die ambivalente Stimmung im heutigen Südafrika.

Mit Antje Westermann, Sylvia Heid, Alexander Khuon, Henning Kober, Felix von Manteuffel, Horst Mendroch, Anne Müller, Arndt Schwering-Sohnrey

 

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Wilhelm, Turley und die Mannheimer

Wilhelm, Turley und die Mannheimer – Audiowalk 57’18”
Hörspielspaziergang von Gesine Danckwart und Fabian Kühlein am Nationaltheater Mannheim. Premiere: 25. März 2012

Die Gestaltung der durch den Abzug der US-Amerikaner entstandenen Freiflächen stellt die Stadt ökonomisch und ökologisch, sozial und politisch vor neue Herausforderungen. Durch Konversion entstehen aber auch Gestaltungsräume für attraktive urbane Visionen und die Chance für eine Stadt, sich unter Bürgerbeteiligung mit Stadtplanern und Künstlern neu zu erfinden.

Für den Audiorundgang haben Danckwart und Kühlein Interviews mit Mannheimern, ehemaligen Mitarbeitern, vormaligen GIs, Soldaten, Verweigerern und Bürgerinitiativen geführt und Oberbürgermeister Dr. Kurz zu den neuen Plänen befragt.
Ein Rundgang durch die Geschichte, eine Frage nach der Präsenz dieser Geschichte und wie sie uns prägt zum Weitermachen.

 

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Ein Volksfeind | Schauspiel von Henrik Ibsen

Ein Volksfeind - Theatermusik für die Inszenierung von Dirk Schulz
Stadttheater Gießen

Die Wut der Bürger wächst. Das Heilwasser, auf dem der Wohlstand des Kurstädtchens gründet, soll vergiftet sein. Ausgerechnet der Badearzt Tomas Stockmann hat das herausgefunden. Die Bakterien stammen offenkundig aus Industrieabwässern. Der Verdacht wird von unabhängigen Gutachtern bestätigt. Was ist zu tun? Die Gefahr vertuschen oder die Prosperität aufs Spiel setzen? Tomas zögert nicht, seine Entdeckung publik zu machen. Er fühlt sich der Wahrheit verpfl ichtet. Sein Bruder Peter, der Bürgermeister des Ortes, hält nichts von ökologischem Rigorismus. Für ihn stehen wirtschaftliche Erwägungen im Vordergrund. Eine Sanierung, so macht er geltend, sei nicht zu fi nanzieren. Ein Machtkampf beginnt, in dessen Verlauf das eigentliche Problem mehr und mehr aus dem Blick gerät. EIN VOLKSFEIND zeigt, wie ein regionaler Konfl ikt eskalieren kann. Für eine Schlichtung ist es zu spät.

Mit: Ana Kerezović, Mirjam Sommer, Frerk Brockmeyer, Corbinian Deller, Gottfried Herbe, Rainer Hustedt, Kai Hufnagel, Antonius Idvorean, Samir Kanse, Roman Kurz, Milan Pešl, Timo Ben Schöfer, Christian Steinbock
Fotografie: Rolf Wegst

 

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GOLDVEEDELSAGA | Roman für eine Stadt

GOLDVEEDELSAGA | Roman für eine Stadt – Theaterstück von Gesine Danckwart, Schauspiel Köln

Eine kurze weite Reise in Richtung Heimat. Springende Frauen, die in ihren eigenen Rabatten landen, französische Kellnerinnen, Müll- und andere Tagarbeiter. Die Erzählung eines ganz gewöhnlich ungewöhnlichen Platzes: Krefelder Straße, Kreuzung Aquino- und Balthasarstraße. Ein Platz wie ein extra gebauter Spielort, und dabei zu unbedeutend für einen eigenen Namen. Eine Lücke, Leere, Öffnung der etwas öden Häuserfront. Fünfziger Jahre Eckhäuser – typischer Kölner Kulissenbau. Die Gaststätten „Zur Linde“ und „Gezeiten“, ein Döner „Balthasar“. Ein Kiosk zum Überleben für alles, was man kurzfristig brauchen kann und die Kirche St. Gertrud für die Langfristigkeiten. Von oben, schauen Sie mal in Google Maps nach, sieht die Kirche aus wie ein Blitz. Für diese Realkulisse wird ein 3D-Stück entwickelt. Weltentdeckung im Alltagsdetail. Sie flanieren über und durch die Platzgeschichten, durch die Gebrauchsorte, die Kirche. Wir werden diesen Platz bespielen. Mit Schauspielern. Anwohnern. Zuschauern in Bewegung. Im Zentrum der Meteor. Ein Propaganda-LKW als mobiles Multiflex-Schauspielhaus, aufgekrant zum finalen Showdown.

Mit Holger Bülow, Robert Dölle, Torsten Peter Schnick, Maik Solbach, Marie Rosa Tietjen und Birgit Walter

 

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sinnhaft Fanz Liszt 200

sinnhaft Fanz Liszt 200 – mehere Klanginseln für die 200 Jahr-Feier in Weimar

sinnhaft Franz Liszt 200 ist eine Veranstaltung der etwas anderen Art werden, welche
sich durch unterschiedliche künstlerische Mittel, mit dem Leben und Wirken Franz Liszts auseinandersetzt. Den Grundgedanken des Konzeptes könnte man mit den Worten »Ausflug der Sinne«  beschreiben. Die Veranstaltung wird sich aus Installationen, einer musikalischen Darbietung und einem ganztägigen Rahmenprogramm zusammen setzen. Sie stellt, in dem allgemeinen klassischen Konzertreigen, eine wesentliche Bereicherung für das Jubiläumsprogramm zu Liszts 200. Geburtstag dar. Als inhaltlicher Anknüpfungspunkt wird der Ilmpark als Veranstaltungsort bespielt.

Ein Installationsparcour wurde geschaffen, der sich im oberen Park-Bereich erstreckt und auf den Wiesen um das Liszt-Denkmal eine Angebotsverdichtung mit weiteren Aktionen bildet. Es ist das Anliegen, für jeden Besucher ein sinnhaftes und individuelles Erleben der Person Franz Liszt, seines Werkes und den Gedanken jener Zeit zu schaffen. Mit Augenmerk auf sein Werk und sein Wirken geht es im Besonderen um eine künstlerische Auseinandersetzung bzw. Übersetzung seiner Werke in andere künstlerische Bereiche. Diese Verbindungen werden sich zwischen Licht-, Bild- und Tonarrangements, beziehungsweise Schauspiel und Performances bewegen. Im Sinne der Übersetzung wurden verschiedene Lesarten auf medialen Ebenen geschaffen

 

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AUTO

AUTO – Hörspiel 53’24”
Eine Autorenproduktion von Gesine Danckwart und Fabian Kühlein
Ursendung Mo 23. Mai 23:05 WDR3 und Di 24.Mai 23:05 WDR-1live

Die wichtigste deutsche Industrie wird 125 Jahre alt, vernetzt im Gefüge der globalen Marktgesetze, und immer noch der exemplarische Ort deutscher Arbeitsethik, deutscher Liebe, deutscher Kämpfe. Der Monteur im Sekundenkorsett, die Freiheit auf einem Auto-Bastlerhof oder im hochgetunten Sportautotraum. Fahren und Geschwindigkeit, der Verlust von Weg und Entfernungen durch Mobilität haben einen neuen anderen Menschen geschaffen. Ein anderes Denken und Bewegen. Die Maßeinheiten haben sich verändert. Die Städte. Die Zukunft. Mit oder ohne Auto? Die Organisation der Makrostruktur in den Fertigungs- und Zulieferungssystemen der weltumspannenden Autohersteller ist Teil unserer Erzählung, die Arbeit, die im Traumauto steckt, und wie viel Arbeit dafür aufgewendet wird…

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StadtLandFluss

StadtLandFluss – Hörspiel 39’13”
von Fabian Kühlein und Sebastian Damerius
Ursendung 31.01.2011 HR 2

Ausgangspunkt von „StadtLandFluss“ war die Einladung, Frankfurt am Main akustisch zu erkunden und die Stadterfahrungs-Koordinaten von Hauptbahnhof, Rotlichtviertel, Zeil, Museumsufer, Hochhäusern und dem Main spielerisch zu dekonstruieren. Das Ergebnis ist ein Hörstück für Sprache, Musik und Field Recording, das mit seinen Versatzstücken aus historischen Texten, Improvisation und Rhythmik zwischen den Genres steht – und somit ganz dem entspricht, was Hörspiel ist.

Mit Mélanie Fouché, Margarete Hamm, Harry Köpcke, Vivien Muschik, Martin Neuhaus, Jan Uplegger

 

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Graf Öderland | Moritat von Max Frisch

Graf Öderland – Theatermusik für die Inszenierung von Dirk Schulz
Stadttheater Gießen

Eine Tat ohne Motiv lässt den Staatsanwalt nicht schlafen. Warum hat der redliche Bankangestellte den Hausmeister erschlagen? „Ein Mord einfach so? Das ist wie ein Riss in der Mauer“, sinniert er. Das Unverständnis steigert sich zum Wahn: Ist Töten womöglich Teil unserer Freiheit? Der Staatsanwalt, gesellschaftlich fest verankert und angesehen, macht die Probe aufs Exempel. Mit einer Axt bewaffnet, verlässt er das Haus und bringt jeden um, der sich ihm in den Weg stellt. In der Vorstellung der Menschen wird der Staatsanwalt zum Wiedergänger einer Legende: GRAF ÖDERLAND. Auch wenn kein Ziel erkennbar ist, keine Idee, keine Hoffnung, findet Öderland mehr und mehr Anhänger. Am Ende dankt die Demokratie geräuschlos ab. Oder war das alles doch nur der Albtraum eines Schlaflosen? Mit seiner Moritat zeigt Max Frisch eine Gesellschaft, der Ruhe und Ordnung alles ist, egal von wem und mit welchen Mitteln sie hergestellt werden.

Mit: Christian Fries, Kyra Lippler, Roman Kurtz, Irina Ries, Rainer Hustedt, Corbinian Deller, Harald Pfeiffer, Petra Soltau, Milan Pešl, Carolin Weber und Rainer Domke

 

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UNTER LINDEN | ein Spaziergang mit Kopfhörer

UNTER LINDEN | ein Spaziergang mit Kopfhörer – Audiowalk 50’00”

Sie stehen vor dem Maxim Gorki Theater. Sie schauen sich um und werfen einen Blick in das Schaufenster der deutschen Architekturgeschichte. Nahezu lückenlos eröffnet sich Ihnen ein Ensemble historischer Baukunst. Sie schauen genauer und entdecken Kastanien, Linden, Gras… Augen zu! Was würde hier passieren, wenn morgen keine Menschen mehr da wären? Welche Pflanzen breiten sich aus, welche Tiere bevölkern die Stadtmitte? Wie lange bleibt, was wir hinterlassen? Im Angesicht von Städten, die schrumpfen oder verschwinden, schicken wir sie mit Kopfhörer auf die Bühne, auf der sich Berlins Architektur präsentiert.

Regie: Fabian Kühlein
Dramaturgie: Cornelius Puschke
Sprecherin: Hilke Altefrohne

Ab 12.9.2010 an der Theaterkasse des MGT Berlin

 

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